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Sonntag, 17. Oktober 2021

Wie man Betonböden dauerhaft beschichtet

In Kellern und Garagen liegt in der Regel Estrich, ein glatter, harter Unterboden, der hierzulande meist aus Beton besteht, also aus Zement, Sand und...
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    Ein Blick aufs Fensterglas: Was darf bleiben, was muss erneuert werden?

    Fans behaupten, es sei der Mercedes unter den Fenstern – das Kastenfenster. Tatsächlich hat es schon vor 200 Jahren das Prinzip Isolierglas vorweggenommen: die Doppelverglasung – allerdings waren das bis in die 50er- Jahre hinein zwei separate Fenster hintereinander mit bis zu 20 cm Zwischenraum. Wer solche Fenster in seiner Wohnung oder Immobilie vorfindet, sollte sie unbedingt erhalten bzw. modernisieren. Dafür gibt es mittlerweile viel Unterstützung, vor allem aus der Fensterbranche selbst. 

    Unter window.de findet sich z. B. ein Leitfaden für die Instandsetzung historischer Kastenfenster. Und das Portal www.fensterratgeber.de bietet unter dem Menüpunkt „Alte Fenster“ einen Suchservice für entsprechende Betriebe. Nach der Restaurierung erreicht ein Kastenfenster den sehr niedrigen Durchlässigkeits-U-Wert von 0,9.

    Warum es sich lohnt, selbst 25 Jahre junge Fensterscheiben genau unter die Lupe zu nehmen, zeigen diese Zahlen: Die ersten Isolierverglasungen von 1974 bis 1994 hatten noch einen Durchlässigkeitswert (Ug) von 2,6. Heutiges Wärmeschutzglas kommt auf 1,1 – eine Reduktion um knapp 60 Prozent. Und betrachtet man den Ug-Wert einer heute bei Neubauten gängigen Dreifachverglasung von 0,7, dann hat sich der durch Fensterscheiben bedingte Wärmeverlust um gut 70 Prozent verringert. 

    Natürlich haben sich nicht nur die Scheiben verbessert, auch ihre Rahmen sind mittlerweile thermisch entkoppelt und reduzieren den Wärmeverlust von 5,6 auf 0,75 – eine Reduktion um satte 86 Prozent. Übrigens: Das Herstellungsjahr einer Scheibe erkennt man, weil es zwischen den Scheiben innen im Rand eingeprägt ist.

    Wer noch Doppelglas aus den Siebzigern in seinen Fenstern hat, sollte wissen, dass die „Thermopenscheibe“ von damals dreimal so viel Wärme entweichen lässt wie eine heutige; ihr U-Wert (Wärmedurchlässigkeits-Koeffizient) beträgt im Schnitt 3 statt heute 1.

    Wer heute baut, verwendet in der Regel Dreifachverglasung, deren U-Wert bei 0,5 liegt, das sind satte 80 Prozent weniger. Was neue Scheiben den alten außerdem noch voraushaben, ist ihre Sonnen- bzw. Lichtausbeute: Das Glas ist in dieser Hinsicht so durchlässig, dass es einstrahlende Sonnenwärme zu 63 Prozent und Tageslicht zu 74 Prozent ins Haus lässt. Überdies ist die Innenscheibe so beschichtet, dass Raumwärme in hohem Maße reflektiert wird. 

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