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Montag, 18. Oktober 2021

Wie man Betonböden dauerhaft beschichtet

In Kellern und Garagen liegt in der Regel Estrich, ein glatter, harter Unterboden, der hierzulande meist aus Beton besteht, also aus Zement, Sand und...
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    Das neue Dach: eine Frage des Materials

    Allein diese Bezeichnungen! Wenn Wörter für Schutz sorgen könnten, müsste sich kein Hausbesitzer um sein Dach Gedanken machen. Da existieren Dächer aus Titanzink, aus Aluminiumschindeln, aus dem guten alten Schiefer, aus Dachsteinen, denen beispielsweise modische Namen wie „Clima Life“ gegeben wurden, aus Dachziegeln in einem weithin leuchtenden Blau, aus Reet natürlich, weil das doch so schön urig und sturmgemütlich aussieht. Und schließlich prägt die Gewinnung von Sonnenenergie das deutsche Dach mehr als je zuvor.

    Die allermeisten Häuser, darin immerhin herrscht Einigkeit, werden mit einem geneigten Dach gebaut. Die Neigung ist mal mehr, mal weniger stark ausgeprägt. Satteldach und/oder Walmdach beherrschen das Bild. Für sie alle gilt nach vier, spätestens nach fünf Jahrzehnten: Es muss was getan werden, sonst fliegt uns eines Tages das Dach vom Kopf.

    Woraus sich Fragen ergeben: Ist es sinnvoll, das Dach mit Photovoltaik- oder thermischer Solaranlage auszurüsten? Welches Bedachungsmaterial ist sinnvoll, welches gefällt? Und was, bitte schön, kostet der Spaß?

    Die Anforderungen an ein Dach sind enorm. Längst dient es nicht mehr nur zum Schutz vor Regen, Schnee und Kälte, es ist zum Regulierer der vier Jahreszeiten erkoren worden. Im Sommer soll es das Haus kühl halten und gleichzeitig mit Energie versorgen; es soll ganzjährig für ein prima Binnenklima sorgen, und bei Sturm soll es, klar, den äußersten Windstärken trotzen. 

    Außerdem soll es schön aussehen, sonst steigt den Hausbesitzern noch jemand aufs Dach, und sei es der Spott der Nachbarn, der sich womöglich übers Internet verbreitet. Kurzum, das Dach will unter Dach und Fach gebracht sein, eine der zahllosen gestalterischen Aufgaben, die sich nicht nur beim Neubau, sondern vielleicht noch mehr beim Altbau ergeben.

    Wer vor einer Neueindeckung seines Daches steht, sollte sich zunächst beim Bauamt erkundigen, welche Farben und Materialien überhaupt erlaubt sind. Schließlich existieren in jeder Gemeinde Bebauungspläne mit entsprechenden Vorschriften. Was die Materialien angeht, lassen wir die Statistik sprechen: Deutsche Hauseigentümer bevorzugen für ihre Dachsanierung mehrheitlich Tondachziegel, Dachsteine, Schiefer, Metall, Faserzementplatten sowie Reet.

    Tondachziegel sind widerstandsfähig, dauerhaft und in vielen Farben erhältlich. Dachsteine (aus Zement und Wasser) weisen ebenfalls eine lange Lebensspanne auf.  Besonders in mattfarbener, also dezenter Ausführung sind sie schwer angesagt. Noch mehr liegt aber Schiefer im Trend. Der Naturstein, der, wie man fast sagen möchte, seit Anbeginn der Zeiten existiert, gilt es enorm widerstandsfähig, zudem kälte- und wärmeregulierend, und wenn es gewünscht ist, kann man das ganze Haus in seinen seidigen Schimmer kleiden. 

    Dacheindeckungen aus Aluminium oder Titanzink geben eine moderne, coole Note, ohne deswegen besonders extravagant zu wirken. Überhaupt sind Metalldächer so gut wie wartungsfrei und äußerst witterungsbeständig. 

    Reet verkörpert das Gegenteil zu Metall und verleiht einem Haus immer einen schicken, wenn auch leicht folkloristischen Einschlag. Bei Reet gilt es, strenge Feuerschutzbestimmungen zu beachten.

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