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Sonntag, 17. Oktober 2021

Wie man Betonböden dauerhaft beschichtet

In Kellern und Garagen liegt in der Regel Estrich, ein glatter, harter Unterboden, der hierzulande meist aus Beton besteht, also aus Zement, Sand und...
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    Wie sag ich’s meinem Kind?

    Wenn es etwas gibt, wovon wir in Deutschland mehr als genug haben, dann sind es Erziehungsratgeber. Es herrscht eine gigantische Inflation an Vorschlägen, jeder besser als der andere. Die Konrad-Adenauer-Stiftung hat nachgezählt und kommt zu dem Ergebnis, dass sich derzeit mehr als 10 000 Eltern- und Erziehungsratgeber in Buchform oder als Broschüre auf dem Markt befinden.

    Das heißt, die Nachfrage muss enorm sein. Die Nachfrage aber ist das Resultat einer großen Verunsicherung. Die Suche nach überzeugenden Konzepten, wie man Kinder heute richtig erzieht, treibt Eltern, Pädagogen und Therapeuten in nie dagewesenem Maße um. Die Ratgeberliteratur versorgt mit wissenschaftlichen Erkenntnissen und konkreten Tipps für den Alltag.

    Das mag im Einzelfall überzeugend wirken, von allgemeiner Gültigkeit ist es nicht. Denn dafür sind Elternpaare und Kinder zu unterschiedlich, und die Situationen innerhalb einer Familie sind so gut wie nie mit Problemen einer anderen Familie deckungsgleich. Vor allem aber gibt es, von dem Schweizer Kinderarzt und Autor Remo Largo einmal abgesehen, kaum pädagogische Koryphäen von allgemein anerkannter Autorität.

    Ratgeber streben, das liegt in der Natur der Sache, immer die Vereinfachung und Wiedererkennbarkeit von Lebenswelten an, die in Wirklichkeit aber komplizierter sind und infolge unterschiedlicher Verknotungen in der Familiengeschichte einer jeweils individuellen Lösung bedürfen.

    Immerhin lassen sich auf einzelnen Sachgebieten durchaus Verhaltensweisen anregen, die dem Kind Orientierung und Halt geben. Wie verhalte ich mich in meinem Fußballverein? Das ist gewiss nicht so kompliziert, um zu endlosen Debatten Anlass zu geben. Wo ist mein Platz im Schulorchester? Was will ich bei den Pfadfindern erreichen?

    Erziehung ist nicht grundsätzlich ein Buch mit sieben Siegeln, und die einzelnen Organisationen – Fußballverein, Pfadfinder, Schulorchester – tun im Idealfall das Ihre, um ethisch vernünftiges Verhalten zu fördern.

    Dazu gehört auch unbedingt der Umgang mit Geld. Die Wunschwelten von Teenagern bilden sich durchweg unter hohem Anpassungsdruck. Die schicksten Schuhe, das coolste Smartphone, das neueste Computerspiel – unterhalb der (schnell wechselnden) Superlative gibt es für Kinder keine Erfüllung, nur Enttäuschung.

    Man vergleicht sich, man übertrifft sich gegenseitig – es ist eine raue Kinderwelt. Außerdem ist die Werbung allgegenwärtig und verfügt oft über bessere Argumente, als es ein Nein der Eltern ist. Was im Marketing unter dem Begriff „frühe Kundenbindung“ läuft, kommt bei den Eltern als geheime Verführung mit ruinösem Ausgang an.

    Was also tun? Der angemessene Umgang mit Konsumwünschen gehört zweifellos zu den wichtigsten Erziehungszielen überhaupt, und es ist umso schwerer zu erreichen, als viele Eltern ihre Konsumsehnsüchte selbst nicht genügend im Griff haben.

    Ein Tipp: gemeinsames Einkaufen. Kinder erleben dabei, dass sich ihre Eltern für bestimmte Produkte auch aufgrund des Preises entscheiden. Dass sie beispielsweise auf Wurst verzichten, weil sie schon Käse gekauft haben. Auf diese Weise begreifen Kinder recht schnell, dass Produkte unterschiedlich viel kosten und man abwägen muss, ob man sich etwas leisten möchte oder nicht.

    Ein zweiter Tipp: über Werbung muss gesprochen werden! „Es lohnt sich, mit Jugendlichen über Werbung zu reden“, sagt Daniel Betschart, Verantwortlicher für Konsum bei der Stiftung Pro Juventute, „denn sie weckt nicht nur Wünsche, sie verschleiert häufig auch den wahren Preis eines Angebots.“

    Ein dritter Tipp: Sparziele einführen. Ein Konzept, das Eltern den Kindern schon früh beibringen und auch vorleben können. Die Familie spart für eine große gemeinsame Reise und geht deshalb äußerst behutsam mit dem Budget um. Gemeinsame Sparziele machen es leichter, Einschränkungen zu akzeptieren.

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