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Sonntag, 5. Dezember 2021

Wie man Betonböden dauerhaft beschichtet

In Kellern und Garagen liegt in der Regel Estrich, ein glatter, harter Unterboden, der hierzulande meist aus Beton besteht, also aus Zement, Sand und...
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    Der neue Wohntrend für die Küche: Industrial Style

    Vom Wohnzimmer in die Küche: Der Industrial Style, ein Stil, der den Look von Industrie- und Lagerhallen nachahmt und sich zuerst in unsere Wohnzimmer eingezogen ist, nimmt nun auch Kurs auf alles rund um die Küche. Er steht vor allem für Robustheit und Klarheit, aber auch Unvollkommenheit und Individualität, und zeichnet sich besonders durch seine Vielfältigkeit und Kontrastreiche aus. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Ihre Küche im Industrial Style einrichten und gestalten können.

    Egal, ob Küchenfronten in Stein- oder Schrankfronten in Holzoptik und Used Look, Arbeitsplatten aus Beton, Küchengriffe aus dunklem Metall oder offene Regale aus Stahlkonstruktionen – wichtig ist, im Hinterkopf zu behalten, was dieser Stil ausdrücken möchte. Starke Industrieelemente, die an Industriewerkstätte und alte Lagerhallen erinnern, treffen auf wohnliche Accessoires. Die klare, kühle und robuste Wirkung wird durch die Verwendung von Materialien wie Metall, Stahl, Beton und Stein kreiert. Rostige Elemente können eingebaut werden, unverputzte Klinkerwände bekommen durch alte, raue, sichtbare Backsteine Akzente versetzt. Im Vordergrund steht die Unvollkommenheit. Alles darf, und soll, kleine Macken und sichtbare Schönheitsfehler haben. Bei Metallblechen darf die Vernietung und Verschweißung also durchaus sichtbar sein, der Lack darf abblättern und im Holz dürfen Brandzeichen sichtbar sein.

    Die farbliche Gestaltung bewegt sich eher aus der dunkleren Seite der Farbpalette. Nutzen Sie eher gedämpfte Farben wie schwarz, grau oder Petrol, auch dunkles Blau oder Braun darf vorkommen. Farbhighlights sollten sparsam gesetzt werden, dürfen dann aber ruhig etwas bunter werden, zum Beispiel mit Gelb, Rot oder Orange.

    Muster kommen eher selten in den Kernelementen vor, sondern finden sich eher in den Accessoires wieder. Karo-Optik oder Kreismuster lassen diese verspielt wirken und bilden einen wunderbaren Kontrast zu der rauen Optik der Grundelemente. Grundsätzlich ist mit Accessoires jedoch eher sparsam umzugehen, denn in den Fabrikhallen von damals wurde eher weniger dekoriert. Allerdings kann man Deko-Elemente an den Industrial Style anpassen. So kann man zum Beispiel einfach eine Glühbirne ohne Lampenschirm über den Esstisch hängen, oder alte Rohre zu einer Lampe umfunktionieren. Körbe aus Bast bieten Stauraum für Kochbücher und dergleichen, das Kochgeschirr kann man an Haken aus Messing sichtbar aufhängen und den Kräutergarten pflanzt man einfach in einen alten Tontopf – und schon sieht es in Ihrer Industrial Style Küche wohnlich aus ohne dass es einen Stilbruch gibt.

    Als Ergänzung, man könnte sogar sagen, als Upgrade für Ihre Industrial Style Küche bieten sich Kontrastelemente aus natürlichen Materialien wie Holz, Leder und Felle an. Ein kleiner Fußteppich aus Fell, zum Beispiel, oder alte Kisten und Paletten als Sitzmöglichkeit, Weinkisten als Regale oder Stühle und Barhocker aus Leder. In einer Wohnküche darf die Couch aus schwarzem oder braunem Leder definitiv nicht fehlen.

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