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Düren
Montag, 18. Oktober 2021

Wie man Betonböden dauerhaft beschichtet

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    Darlehen zur Nachhaltigkeit

    Jede Renovierung bietet die Gelegenheit zur Innovation und zum Einstieg in nachhaltiges Wohnen. An dieser Stelle kommt ein Modernisierungsdarlehen mitsamt staatlichen Fördermitteln ins Spiel, um die notwendige Modernisierung zu finanzieren. Die Zinsen stehen günstig.

    Ein Modernisierungsdarlehen ist ein flexibel angepasstes Darlehen zur Finanzierung einer Modernisierung, beispielsweise der Modernisierung Ihres Hauses in unserer Region Düren. Das Darlehen könnte ein Annuitätendarlehen sein mit konstanter monatlicher Rate oder ein endfälliges Darlehen, welches zum Ende der Laufzeit mit der Restschuld getilgt wird. Auch ein grundbuchloses Darlehen könnte als Modernisierungsdarlehen verwendet werden. Im Gegensatz zu anderen Darlehen würde es wohl für eine eher kleine Summe in Betracht gezogen werden, wenn es sich zum Beispiel um ein Modernisierungsvorhaben minderer Größenordnung handelt.

    Gerade jetzt, im Zeitalter der Digitalisierung, tauchen in schnellem Takt immer wieder bahnbrechende Innovationen für nachhaltiges Wohnen auf. Ob es ums Wärmedämmen für ältere Häuser geht oder die Installierung einer Photovoltaikanlage, das Modernisierungsdarlehen ist dafür geschaffen. Es kann individuell der persönlichen Situation angepasst werden.

    Erstes Beispiel: Badezimmer. Viele denken beim smarten Badezimmer eher an technische Spielereien – wie programmierbare Musik – als an echten Mehrwert. Aber smarte Technik kann wirklich das Leben erleichtern, denn sie sorgt für mehr Bequemlichkeit, Hygiene und Sicherheit im Bad – in allen Altersstufen. Zusätzlich bietet sie Energie-Sparpotenzial.

    Es gibt höhenverstellbare Klosetts sowie Waschtische, die über eine Funktastatur bedient werden, oder auch berührungslose Armaturen, die sich für den jeweiligen Benutzer die Wunschtemperatur sowie den Wasserdurchlauf merken.

    Auch für die Gesundheit kann smarte Technologie nützlich sein in Form von Telemedizin. So präsentiert das Musterhaus „SmartHome“ in Paderborn zum Beispiel ein Gerät, das Gesundheitsdaten ermittelt und weiterleitet. Was die Konsumenten von morgen in ihrem Bad erwartet, geht weit über die Körperreinigung hinaus, wie die Studie „Bad 2034“ des Zukunftsinstituts zeigte. Darin wurden verschiedenste Wunsch-Szenarien ermittelt, so etwa das „Healthness-Bad“, bei dem Bio-Sensoren das körperliche und seelische Wohlbefinden im Auge behalten, oder das „Zero-Emission-Bad“, das eine positive Ökobilanz mit hohem Nutzerkomfort kombiniert.

    Zweites Beispiel: Alarmanlagen. Direkt gesteuert per angebrachter Tastatur oder drahtlos mit dem Smartphone und der dazu passenden App. Zu Hause meist über das heimische WLAN, unterwegs auch über den Internet-Router. Den konfiguriert am besten ein IT-Spezialist. Oder Sie nutzen einen kommerziellen Dienst wie das „Magenta Smart Home“ von der Telekom. Die Smart Home Alarmanlage kostet nur wenige Euro, doch erfordern mobile Kontrolle und App-Steuerung ein monatliches Abo.

    Smart Home Alarmanlagen der Firma Eimsig werden über ein schickes Touch-Display bedient und mit den drahtlosen Sensoren verbunden. Die Version „Smarthome“ bietet zusätzliche Funktionen in einem Gerät: Rollos schließen, Beleuchtung steuern, Heizung managen, über Funksteckdosen Elektrogeräte schalten. Auch die recht verbreiteten Produkte der eQ-3 mit dem Namen „HomeMatic“ bieten in der zentralen Steuerung sowohl Alarm- wie auch SmartHome-Funktionen. Auch deren Zentrale ist per Kabel oder drahtlos verbunden mit ihrer Außenwelt von Sensoren oder Sirenen.

    Die Firma Atral-Secal entwickelte eine Smart Home Alarmanlage fürs Haus, sie heißt „Daitem“, und ist ebenso wie die Alarmanlage von Abus hybrid einsetzbar: Mit verkabelten und drahtlosen Komponenten. Sie funktionieren auch ohne jeglichen Stromanschluss bis zu fünf Jahre – per Batterie. Sinnvoll, sollten die Einbrecher vor der Tat den Strom abschalten.

    Solch einen Batterie-Notbetrieb, zumindest für mehrere Stunden oder Tage, bieten die Geräte der meisten Hersteller. Wird ein Alarm erfasst, leitet die Zentrale diese Meldung an die Bewohner weiter – entweder per Telefon-Festnetz, Mobilfunk oder Internet (über einen angeschlossenen Router). Und zwar bei den Daitem-Produkten nicht nur per Textmeldung, sondern auch per Sprachausgabe. Praktisch, wenn man gerade im Auto unterwegs ist und die Hände nicht vom Lenkrad nehmen mag. Die Alarmanlage im Haus heult auch nicht einfach vor sich hin, sondern imitiert auf Wunsch einen großen und gefährlichen Hund – mit erschreckend echtem wütendem Gebell.

    Bewegungsmelder schalten nicht nur draußen auf der Terrasse bequem das Licht bei Dämmerung ein, sondern verraten auch unerwünschte Besucher, zum Beispiel mit dem Einschalten diverser Scheinwerfer. Besonders clever sind Infrarot- Sensoren, weil sie die Wärmesignaturen vergleichen und nicht unnötig Alarm schlagen, nur weil Nachbars Katze auf Mäusejagd ist. Hochwertige Sensoren schlagen auch dann sofort Alarm, wenn uns der Strom gekappt werden soll oder das Batteriegehäuse geöffnet wird. Und lösen ansonsten erst dann eine Warnung aus, wenn zwei Sensoren gleichzeitig Bewegungen erkennen. Diese Bewegungssensoren sind speziell für Smart Home Alarmanlagen geeignet und funktionieren sowohl bei Tageslicht als auch bei Nacht.

    Mit einer zusätzlichen Video-Überwachung verschafft man sich auch von unterwegs einen Überblick über die tatsächliche Lage daheim. Erfasst die Smart Home Alarmanlage einen Vorfall, meldet sich das Handy, und man kann per Mobilfunk und Internet-Verbindung gleich selber mal kurz nach dem Rechten schauen, und sich dann entscheiden, ob man die Einsatzzentrale alarmiert. Erst nach solch einer Prüfung sollte man Nachbarn oder Polizei verständigen. Vollautomatische Systeme, die sich sofort und ungefragt bei der Polizei melden, bedingen so manchen Fehlalarm. Und wenn die Einbrecher diesen bereits mehrfach absichtlich ausgelöst haben, kommt kein Helfer mehr – und der Einbruch geht trotz Sirene ungestört vonstatten.

    Überdies besteht die Möglichkeit, auch staatliche Fördermittel oder ein KfW-Darlehen in Anspruch zu nehmen. Sprechen Sie gerne einen Berater der Sparkasse Düren an oder informieren Sie sich im Internet: www.sparkasse-dueren.de

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